Mittwoch, 24. September 2008

Big Apple

Wir sind jetzt genau einen Tag hier, aber solange hat diese fantatsische Stadt gar nicht gebraucht, um uns voellig in ihren Bann zu ziehen. Zwei Stunden reichten voellig. Diese Stadt reißt einen mit voller Kraft sofort in ihr buntes, lautes, chaotisches, hektisches Treiben hinein. Tausende von Autos und Menschen wuseln sich durch gewaltige Strassenschluchten, die jedes Mittelgebirge gruen vor Neid werden laesst. Die Stadt ist nicht nur gross (in Flaeche), sondern auch gross (in Hoehe) ... und gross an Ego sowieso.

Mit uns ist auch George W. Bush am Montag in der Stadt gelandet, das hat das Chaos noch verstaerkt. An jeder Kreuzung New York Cops, Sicherheitspersonal und Secret Service in dunklen Anzuegen. Wir wohnen nahe der Uno uebrigens. Wir fuehlen uns sicher.
So fuehlt es sich an, wenn man in der tollsten Stadt der USA ist. Jeden Tag hinter jeder Ecke was anderes Grosses. Schon am ersten Abend sind wir auf ein Filmset gestossen, ein kompletter Strassenzug war abgesperrt. Aber nur Touristen standen staunend rum. Der New Yorker nimmt solche Dinge schon gar nicht mehr als was besonderes wahr.

Bisher kannte ich New York natürlich nur aus Film, Fernsehen und Büchern. Cloverfield (Start wird demoliert), King Kong (Empire State Buildung wird erklettert), Shaft (Unterwelt wird aufgemischt), Spider-Man (Superschurken werden verkloppt), NYPD Blue (Unterwelt wird aufgemischt), Sex and the City (Shopping-Meile wird aufgemischt), Seinfeld (macht Spaesse) ... unweigerlich seh ich Szenen aus der Vergangenheit vor meinem geistigen Auge und Vergleiche vergangene Illusion mit der Realitaet. Die ist besser.

Es ist überwaltigend was man hier alles machen kann: Brooklyn Bridge zu Fuß überqueren, Empire State Building runterschauen, am Broadway Shows schauen, bei David Lettermans Show anstellen, MoMA besuchen, Times Square ueberqueren, Metropolitan besuchen ... All diese Dinge liegen praktisch vor der Haustüre.

Die Krise hat Amerika uebrigens wirklich erreicht. Auf der Fifth Avenue haben wir ganze zwei leerstehende (!) Geschaefte gefunden, wo sich sonst Luxus-Laeden nach der anderen aufreihen. Den Apple Store haben wir auch schon entdeckt, praktisch wie von Geisterhand angelockt; dort geht's zu als waere Sommerschlussverkauf, Montag abend um halb sechs gab es eine 10m lange Schlange an der Kasse.

Montag, 22. September 2008

Zahlendreher

Unser Trek durch die USA naehert sich dem Ende, und wir steuern unaufhaltsam auf den Big Apple zu. Unsere Route in Zahlen ausgedrueckt:

38,889
64,249
599,351
8,274,527

Das sind die in Wikipedia aufgefuehrten (geschaetzten) Einwohner der Stadte Burlington, Portland, Boston und New York (kommt noch). Wir steigern uns also stetig.

Das sind dann 1250 Meilen oder 2000 km bei einem Verbrauch von 48 Gallonen oder 180 Liter Benzin. Macht zirka 9 l/100km.

Samstag, 20. September 2008

Sunny Side up

In einem fremden Land zu Besuch sieht man seine lange gepflegten Vorurteile und Klischee's gerne mal bestaetigt. Grosse Autos, billiger Benzin, permanente Klimaanlagen noch im kleinsten Aschenbecher, das ganze Leben auf Bequemlichkeit getrimmt usw. usw.

Aber: Es gibt etliche Dinge, die angenehm positiv sind, und die man leider nicht mit nach Hause nehmen kann.

- Autofahren: Wenn man aus Europa nach Nordamerika kommt, dann wechselt man aus einem sprichwoertlich verkehrstechnischen Kriegsgebiet ("Autobahn ist Kampfzone") in ein friedliches, wattiges Paradies, das von ruecksichtsvollen und entspannten Verkehrsteilnehmern bevoelkert wird, die nicht auf Vorfahrtrechte und PS bestehen. Wenn mich nicht noch die Automatikschaltung des Hyundai in den Wahnsinn treibt, und wenn ich nicht noch einen Anfall wegen der geringen erlaubten Geschwindgkeiten bekomme, dann waere ich auf Amerika's Highways fast integrationsfaehig.

- Sozialer Umgang: Klar, in Geschaeften gehoert einfach dazu, zu den Kunden hoeflich zu sein. Aber nicht nur dort, auch auf der Strasse, sobald man ein Problem oder eine Frage hat, es hilft einem jeder weiter. Freitag Abend bekamen wir sogar 1 Dollar in Muenzen geschenkt(!), um an der Telefonzelle Bill's Mobile anzurufen. Nachdem das nicht geklappt hatte, durften wir sogar das Handy des freundlichen Mannes benutzen. Einfach so. Wir haetten damit weglaufen koennen.

- Service: Mehr Personal ueberall! Im Restaurant, im Laden, im Hotel. Sogar in den Parkhaeusern sitzen noch "Wachmaenner" in kleinen Kanbinen, wo man sie in Europa schon laengst durch Kameras und Automaten ersetzt hat.

Gefahrgut-Transport

Wer im Urlaub abnehmen will, der hat mit USA ein denkbar schwieriges Reiseziel gesucht. Wer schon mal hier war, der weiss, dass einige Huerden zu ueberwinden sind, wenn man sich gesund ernaehren will. Uebergrosse Portionen, viel Fleisch, viel Fett und Zucker, kleine Preise und Snackmoeglichkeiten an jeder Ecke machen es zu einer echten Anstrengung, sich ausgewogen zu ernaehren.

Hiermit gebe ich zu, wir waren bereits am Dienstag, also am ersten Abend in den Staaten bei McDonalds. Eine Notlage fuehrte uns zum ganz unteren Ende der Ernaehrungskette sozusagen. Es waren mit den Angestellten nur 10 Personen im Laden. Vier davon(!) waren derart voluminoes, dass sie zwar mit Muehe noch in unseren geraeumigen Hyundai gekommen waeren, aber Platz zum Atmen haette es nicht gegeben.

Aber es geht noch schlimmer. Donnerstag morgen gab's im Rodney Inn Motel bei Burlington "free continental breakfast". Das sah dann so aus: Toast, Marmelade und Butter mit Kaffee oder Saft ausm Pappbecher, das ganze selbst serviert auf Papptellern, garniert mit Plastikbesteck. Ich weiss nicht, auf welchen Kontinent sich das "continental" bezogen hat, auf den europaeischen zumindest nicht.

Aber das wenn man etwas sucht, dann findet man auch ganz das Gegenteil. In Portland ueberraschte uns das Restaurant Green Elephant mit einer exquisiten veganischen Kueche. Liebevoll zubereitete, phantasievolle Gerichte, voellig fleischfrei und perfekt im Geschmack. Himmlisch nach einer langen Autofahrt durch die White Mountains, bei der wir uns nur mit Pringles und Trail Food vollgestopft haben. Diese Dinger machen suechtig, vor allen Pringles mit "Cheddar Cheese", dass wir diese Gegenstaende and Bord als Gefahrengut eingestuft haben.

Freitag, 19. September 2008

Indian Summer

Vom indischen Sommer sieht man leider noch nicht viel. Ab und zu erspaeht man so die ersten Vorboten des beruehmten Indian Summer. Aber auch wenn man's Sommer nennt, es ist Herbst, und der Ausdruck soll einem eher drueber hinweghelfen, dass der Sommer vorbei ist. Und selbst wenn's noch ein paar warme Tage mit Sonnenschein gibt, bald schon liegt zentimeterweise Schnee hier rum und die Temperaturen im Keller. Bloeder Euphemismus.

Unsere erste Etappefuehrt uns quer uebers platte Land, da wo Amerika noch urspruenglich ist und das Wahlkreuzchen fuer John McCain wahrschenlich noch mit der Heugabel gemacht wird. Mit dem gemieteten Hyundai gehts rucki-zucki in vier Stunden durch den Adirondack Park, den zweitgroessten Nationalpark der USA (nach Kanada). Wir haben uns schnell auf den American Way of Life eingestellt und steigen zum Schluss nicht mal mehr zum Fotografieren aus. Bequemlichkeit siegt.

Letzlich ist unser Ziel am Mittwoch die Stadt Burlington in Vermont. Die Faehre ueber den Lake Champlain verpassen wir um 20 Minuten, und somit muessen wir uns die Zeit totschlagen, bis die naechste kommt. Wir beschliessen im nahegelegenen Keeseville ein paar Vorraete zu kaufen. Im einheimischen General Store treffen wir auf ein paar Bewohner von Keeseville.

Sind sicher ganz nette Leute, aber alle etwas komisch. Entweder liegts an der langen Autofahrt, oder an den vielen (selbstgemalten?) Tattoos der Doerfler, die etwas ferngesteuert rumlaufen. Die Situation erinnert mich jedenfalls an einen Wes Craven Horrorfilm, bei dem sich die braven, harmlosen Einheimischen nach Sonnenuntergang in dumpfe, mordenden Zombis verwandeln, die mit Mistgabeln und Knueppeln jeden totschlagen der ihnen in den Weg kommt.

Die Faehre rettet uns hinueber ans andere Ufer, dort erwartet uns das kleine Uni-Staedtchen Burlington, ueberschaubar, sympathisch, etwas verschlafen und provinziell vielleicht. Aber vielleicht truegt der Schein: in der ersten halben Stunde haben wir 5 Polizeistreifen gesehen! In den fuenf Tagen Toronto kann ich mich an kein einziges Polizeiauto erinnern. Es kam dann noch ein Feuerwehreinsatz und mit Blaulicht durch Downtwon rasende Cops dazu. Nochmal zurueck zum "verschlafen": Um 22.00 wurden bei 80% der Kneipen die Stuehle hochgestellt.

You are leaving the Canadian Sector!

Dienstag nachmittag sind wir bei Niagara Falls/Buffalo ueber die Grenze. Unangenehm ist diese Situation auf jeden Fall: Wie Strafgefangene sitzen wir im Bus, bis man raus und dann zum Gespraech antreten darf. Bemerkenswert: Wir haben einen Schwund von 10% der Passagiere unseres Greyhound-Buses erfahren:

- Ein pakistanisch aussehender Mann Mitte 60, der wohl Geschaeftsreisender war.
- Ein 18-jaehriger Kanadier mit Skate-Board und laengeren Haaren, der mit seiner Freundin ein paar Tage Urlaub in den USA machen wollte. Seine Freundin durfte einreisen, er wurde per Taxi wieder auf die andere Seite gefahren.

Beide konntem dem Grenzbeamten nicht glaubhaft versichern, dass sie gute Gruende ("ties to Canada") haben wieder nach Kanada zurueckzukehren. Dann sieht es auch mit der Einreise duester aus: Homeland Security sind 22 Millionen illegale Einwanderer schon zu viel, mehr sollen es bitte nicht werden.

Nur ist es schwer wirklich glaubhaft nachzuweisen, dass man eine eigene Familie hat und/oder einen festen Job. Heiratsurkunde? Gehaltszettel der letzten drei Monate? Jeder Single oder jeder Selbstaendige ist schon mal verdaechtig. Aber was nuetzt das alles, denn letzlich koennen die Dokumente auch gefaelscht sein. Wenn dann noch das Aeussere nicht stimmt (zerschlissene Skater-Klamotten, arabisch-muslimische Erscheinung), dann ist die Grenze dicht. Und die Tuer fuer Willkuer offen.

Das zum ersten Eindruck. Wellkamm to Amerikka!

Dienstag, 16. September 2008

Mars ... the Final Frontier?

Sollen wir zum Mars fliegen? Und falls ja, was wollen wir da oben eigentlich? Im Ontario Science Center von Toronto kann man sich in einer aktuellen Ausstellung mit diesem Thema auseinandersetzen. Sollte man, oder besser lieber nicht?

Die Kosten fuer ein solches Programm gehen in die astronomische Summe von mehreren Billionen Dollar, so eine Schaetzung von Experten. Aber abgesehen von der Finanzierung sind die technischen Probleme, die es zu bewaeltigen gilt fast noch groesser. Bemannte Raumfahrt zum Mars benoetigt Loesungen fuer ganz prinzipielle Probleme:

- Wie kann man die Astronauten/Kosmonauten/ ... fuer den koerperlichen Gefahren einer solchen Reise ausreichend schuetzen? Da waeren zum einen Schaeden durch kosmische Strahlung, aber auch die Auswirkungen der Schwerelosigkeit auf Knochen, Muskeln und sogar auf das Gehoer, die verhindert werden muessen.
- Wie baut man in dieser hoechst lebensfeindlichen Umgebung einen Lebensraum auf, der sich selbst am Leben erhaelt und die Menschen vor den Umwelteinfluessen des Mars schuetzt?
- Wie soll Transport auf dem Mars und die Erforschung des Mars funktionieren, wenn die Atmosphaere einfach zu duenn ist um z.B. Ballons, Flugzeuge oder Helikopter in der "Luft" zu halten?

Letztendlich muss man sich auch der Situation stellen, dass man Menschen auf dem Weg zum Mars auch einfach in den sicheren Tod schickt, denn sobald irgendetwas schiefgeht ... eine Rettunsgmission ist einfach nicht moeglich.

Unsere Reise nach Nordamerika erscheint ploetzlich so einfach und unkompliziert.

Die Ausstellung ist nur ein kleiner Teil des Ontario Science Centers, das man gut mit dem Deutschen Museum in Muenchen vergleichen kann. Beide sind sehr gross, zu gross um alles an einem Tag zu sehen. Man kann bei beiden eine Jahresmitgliedschaft erwerben. Es gibt ein Planetarium. Und in beiden kann man viele Experimente selbst machen, um die Hintergruende oder Effekte besser zu verstehen, wobei hier das Ontario Science Center besser abschneidet. Aber das kann auch an der verspielten Liebe der Nordamerikaner zu Show und Action liegen.

Zu guter Letzt nochmal zum Mars zurueck: man waere auch sehr einsam auf dem Mars, und dann macht es da auch keinen Spass, oder?







Filmstadt Toronto

Toronto ist fuer sein Film-Festival international angesehen und bekannt ist -- leider sind wir zu spaet angekommen um beim gerade zu ende gegangenen noch Tickets fuer einen Treifen zu bekommen. Und anstellen wollten wir usn auch nicht, wir haben eine Warteschlange gesehen, die ganze zwei Blocks (ca. 400m) lange war. Und am Ende gings um die Ecke und da standen noch mehr Leute an.

Neben dem Festival ist Toronto aber auch beliebt als Drehort fuer eine ganze Zahl von Filmen, weil es hier billiger ist als z.B. an Originalschauplaetzen zu drehen. Toronto wird oft als "kleines New York" bezeichnet, weil es ziemlich viele Aehnlichkeit mit dem Apple hat. Und das nutzt man auch aus, wenns um Filme geht. Heute habe ich gelernt, dass der Endkampf in "Hulk" in der Yonge Street in Torornto gedreht wurde. Die Strasse sieht schon wieder ganz okay aus, nur an kleinen Details sieht man was hier los war.


Montag, 15. September 2008

Party in the 51st


Nach fast zwei langen Jahren haben wir gestern endlich Curty wieder getroffen. Ziemlich cool und aufregend. Das Beste was man da machen kann: Trinken gehen! Nach einem leckerem Thai-Meal gings ueber ein Pub zum Biermarkt. Sehr gute Stimmmung, 190 Biere aus 29 Laendern, Live-Musik und viel Party und Tanz. Besonders interessant ist das "St.Pauli Girl"-Bier aus Deutschland, von dem ich noch nie was gehoert habe. Ist wohl nur fuern Export.

Danach gings dann weiter zu einer pre-wedding Party, die in einem Lokal Bay Street/Bloor war. Der Aufzug hatte nur zwei Knoepfe, die mit "2" und "51" beschriftet waren; wir waren also ganz oben! Super Lokalitaet, mit wahnsinniger Aussicht auf die verregneten Wolkenkratzer-Schluchten von Downtown Toronto. Bladerunner laesst gruessen.


Heute war's dann eher Standard-Touriprogramm-> CN Tower. Aus circa 340 Metern Hoehe konnten wir genau sehen, von wo aus wir gestern (51. Stock) auf die Stadt geblickt haben. Wichtige Details zum Turm an sich (eine offizielle Angabe!): er ist so schwer wie 24.173 "grosse Elefanten". Ein sehr hilfreicher Vergleich, um sich die Masse des Turms zu veranschaulichen. Jedoch ist dabei der Hinweis "gross" extra betont, denn viele Menschen bekommen sonst schnell eine falsche Vorstellung von den wahren Verhaeltnissen, sie denken oft an durchschnittlich grosse oder gar an kleine Elefanten, die wegen ihrer geringen Groesse gerne mit Maeusen verwechselt werden. Ob es sich um afrikanische oder asiatische Elefanten handelt ist unbekannt.

IKE sucht TINA

Tatsaechlich bekommen wir noch die Auslaeufer von Hurrikan Ike mit, wenn auch nur in stark abgeschwaechter Form: leichte Windboen ab und zu, viel Regen, mild-feuchtes (Tropen-)Klima und verdammt hohe Temperaturen bis tief in den Morgen hinein, so um 20 Grad Celsius. Morgen ist mit dem Regen aber Schluss!

Um auf laufenden zu bleiben schauen wir morgens Nachrichten. Ich will mal kurz wiedergeben, mit welcher Werbung man dann so konfontiert wird:
- Erstmal Special Offer fuer extra leckere neue Burger, jetzt noch billiger und noch groesser
- Dann Werbung fuer Imodium Akut, wenn's mal mit der Verdauung nicht so klappt
- dayu Centrum, Vitamine von A bis Zinc
- Umluft-Reiniger auf UV-Basis fuer das hauseigene Belueftunsgsystem, das Bakteriem und Allergene killt
- Werbung fuer die neuste, modernste Raffinerie von Marathon bei New Orleans, um Amerika unabhaengiger zu machen

Kann sich denken wer will was er will.

Endlich in GTA

Heute habe ich gelernt, als wir uns ueber die Auswirkungen von Ike informiert haben, dass wir uns eigentlich in GTA aufhalten. Das steht fuer "Greater Toronto Area", und nicht Grand Theft Auto. Wobei es da ein paar Parallelen gibt ...

Z.B. stehen in unserem Block, in dem wir unser Hotel haben, abends immer ein paar "Hookers" rum, also leichte Maedchen, die nur darauf warten, ein paar einsame Maenner gluecklich zu machen. Wobei es eher schwere Maedchen sind, nachdem was ich gesehen habe. Und das ist jetzt nicht von mir erfunden, Gabe kann es bestaetigen.

Sonntag, 14. September 2008

Warm & Feucht


Der Flug war kurz, nach nur drei Filmen ("Sex and the City", "Iron-Man" und "Son of Rambow": alle empfehlenswert!!) sind wir sicher in Toronto gelandet. Aber kaum angekommen holt uns das Muenchner Regenwetter ein. Seit heute nachmittag giesst es herab, bei angenehmen 25 Grad Celsius und dafuer aber arg groben 95% Luftfeuchtigkeit.
Der Flug hat 9,5 Stunden gedauert, fuer ca. 660km. Der Weg zum Hotel hat ca. 3 Stunden gedauert, fuer 32 km. Selbst verschuldet, weil wir zu geizig waren den Express Shuttle fuer 32$ zu nehmen, statt dessen Busse und Bahn nutzen wollten. Wir sind sogar 20 Minuten mit allem Gepaeck (17 kg) zu Fuss gelaufen, um von der Bushaltestelle zur U-Bahn-Station zu kommen.

Der erste Eindruck: Alles ist so gross, viel groesser als man es von zuhause kennt. Am besten erklaert es sich am oertlichen H&M in der Yonge Street: Verglichen mit jedem H&M den man in Deutschland kennt, ist der Laden hier dreimal so gross, geht ueber drei Stockwerke, die Warteschlangen vor den Kabinen sind dreimal solange, es gibt dreimal mehr Personal, und die Musik(!) ist dreimal so laut wie beim heimischen Pendant. (Mir ist eigentlich erst hier aufgefallen, dass ueberhaupt Musik gespielt wird.)

Ansonsten hat man den Eindruck, wenn man durch die Stadt laeuft: groessere soziale Unterschiede als zuhause sichtbar; mehr Geschaefte fuer den taeglichen Bedarf; weniger Alkohol zu kaufen; und mehr Gelassenheit im Verkehr. Nur abends in der Rush Hour in Downtowns gibts ab und zu jemanden, der mal etwas rumhupt.

Unser Date mit Kurty am ersten Abend ist leider flach gefallen, weil auch wir Jetlag bedingt flach ins Bett gefallen sind. Und das war's dann. Dafuer gehts heute noch auf die Piste.
Der Wetterbericht kuendigt uebrigens Auslaeufer von Hurrican Ike fuer New England (eher so unsere Reiserichtung -- schluck) in Form von Tornados an ...
Nachtrag zu "Sex and the City": Ein wirklich unterhaltsamer, kurzweiliger Film, auch wenn die gezeigten Frauen einen leichten Schuss haben. Ich hatte dem Streifen wohl unrecht getan, sorry Maedels, wenn ich das gewusst haette, dann waere ich gern mit ins Kino mitgekommen :)

Donnerstag, 11. September 2008

Unsere Durchweicht ...

Frl. Gloria hat sich mal wieder in der Öffentlichkeit geäußert. Unbedingt anschauen. Frau von Thurn und Taxis hat es sofort wieder geschafft, mein Liebling des Monats zu werden. Ich denke, die würde es jeden Monat schaffen. Leider hatte sie nach dem "Schnaksel"-Fauxpas bei Michel Friedman vor ein paar Jahren es vorgezogen, nicht mehr ins TV zu gehen. Hätte sie ihre Vorsätz nur mal eingehalten.

Sommerpause vorbei

Jaja, so ein August geht schnell ins Land, und er Blog blieb leer, weil ja auch kaum was passiert ist. Wer konnte rettete sich im August in den Urlaub, die Stadt war recht leer, und der Strategie hat sich's auch auf seinem Landsitz gemütlich gemacht. Und jetzt bin ich dran mit Flucht in den Westen. Alle müden Euros zusammengekratzt und los geht's. Euch viel Spaß wo immer Ihr seid!