Wider die Politikverdrossenheit! Wer kennt schon seinen Bundestagsabgeordneten? Und wie die sich eigentlich so verhalten. Abgeordnetenwatch.de gibt jedem Bürger die Möglichkeit, sich über Abstimmunsgverhalten, aktuelle Positionen und Nebentätigkeiten ihrer Abgeordneten zu informieren.
Hier im Vergleich die beiden Abgeordneten aus dem Wahlkreis Regensburg. Schon gewusst, dass Frau Eichhorn für die Diätenerhöhung gestimmt hat, während Hr. Meierhofer dagegen war? Und das Hr. Meierhofer das eine oder andere mal gar nicht zu Abstimmungen erscheint?
Das ganze geht auch für Landesparlamente. Wer lockert das Rauchergesetz? Wer sperrt sich gegen Erhöhung des Schuletats? Wer privatisiert Hund und Katz? Leider ist der Watch für Bayern noch im Aufbau, Spenden von 5, 10 oder 20 Euro sind willkommen und sinnvoll. Kann auch abgesetzt werden!
Freitag, 17. Oktober 2008
Donnerstag, 16. Oktober 2008
Auf Wiedersehen
Mannomann, da hat sich ja eine Menge getan in den letzten Wochen. Hr. Beckstein verabschiedet sich ganz artig, Hr.Klinsmann noch nicht, aber ich dafür auch. Der 3Raum-WG-Blog wird vorerst geschlossen. Ganz einfacher Grund: es gibt die WG so nicht mehr, mein Mitbewohner ist ausgezogen und schreibt seine Diplomarbeit in Oberbayern.
Das finale Kapitel war jetzt noch das Streichen des Zimmers. Wunderschönes Blütenweiß, der Gipfel der Deckkraft dank Alpina. Ein Zimmer mit Wänden, wie geschaffen für einen Beamer. Zur Zeit wohnt aber nur ein hallendes Echo drinnen.Beim Renovieren sind wir zu allem Übel am späten Abend noch auf eine Riesenkakerlake gestoßen, die sich wohl sein Jahrzehnten im Mauerwerk eingenistet hatte. Zum Glück hatte ich noch meine Plasmoidkanone die mit der xBox mitgeliefert wurde in Griffnähe, und jahrelanges Ego-Shooter-Spielen hat sich endlich mal auch im wahren Leben ausgezahlt. Die Reste der Riesenkakerlake (leider nicht im Bild) wurden zu Forschungszwecken der Uni Regensburg überlassen.
Mittwoch, 1. Oktober 2008
Shopping Experience
Shopping gehört für viele New York Besucher mit zum Hauotprogramm. Auch wir haben drei bekannte(?) Shopping-Ziele ausgesucht:
1) Bloomingdale's: Ganz Nett. Unübersichtlich. Toiletten schwer zu finden. Das Angebot zu 85% auf Frauen ausgerichtet. Trotzdem ein nettes T-Shir gefunden. Nein, ohne Aufrduck "Blooingsdale's".
2) Macy's: Altehrwürdiger Store mit langer Tradition. Auf jeden Fall übersichtlicher als Bloomingdale's. Das Angebot aber zu 90% auf Frauen ausgerichtet. Frust. Wirklich cool: Die Holzrolltreppen in den oberen Stockwerken, erstaunlich.
3) Abercrombie&Fitch auf der Fifth Avenue: Das lächerlichste was ich je erlebt habe. Wenn man in den Laden reingeht, dann betritt man eigentlich eine Disko. Finster ist's. Sehr finster. Und laut. Vier 5000-Watt Lautsprecher beschallen das ganze Gebäude. Die Verkaufer - hm, wirklich Verkäufer?- stehen in 2er und 3er-Gruppen rum, tanzen zum Bass und wünschen "Have a nice Day" sowie frohlocken "Thanks for Visiting". Irgendwer muss denen vorher Drogen gegeben haben.
Einkaufen ist jedenfalls kompliziert, man sieht kaum was man kaufen kann und kann auch keinen der Hupfdolen was fragen, da sie es wegen Lautstärkepegel nicht verstehen. Was auffällt: Alle Verkäufer könnten auch ausm Modell-Katalog stammen. Die Männer sportlich athletisch, jeder über 1,90 groß. Frauen alle blond und ebenfalls wunderbar gewachsen. Am Eingang begrüßte mich sogar ein Tanzverkäufer oben ohne ...
1) Bloomingdale's: Ganz Nett. Unübersichtlich. Toiletten schwer zu finden. Das Angebot zu 85% auf Frauen ausgerichtet. Trotzdem ein nettes T-Shir gefunden. Nein, ohne Aufrduck "Blooingsdale's".
2) Macy's: Altehrwürdiger Store mit langer Tradition. Auf jeden Fall übersichtlicher als Bloomingdale's. Das Angebot aber zu 90% auf Frauen ausgerichtet. Frust. Wirklich cool: Die Holzrolltreppen in den oberen Stockwerken, erstaunlich.3) Abercrombie&Fitch auf der Fifth Avenue: Das lächerlichste was ich je erlebt habe. Wenn man in den Laden reingeht, dann betritt man eigentlich eine Disko. Finster ist's. Sehr finster. Und laut. Vier 5000-Watt Lautsprecher beschallen das ganze Gebäude. Die Verkaufer - hm, wirklich Verkäufer?- stehen in 2er und 3er-Gruppen rum, tanzen zum Bass und wünschen "Have a nice Day" sowie frohlocken "Thanks for Visiting". Irgendwer muss denen vorher Drogen gegeben haben.
Einkaufen ist jedenfalls kompliziert, man sieht kaum was man kaufen kann und kann auch keinen der Hupfdolen was fragen, da sie es wegen Lautstärkepegel nicht verstehen. Was auffällt: Alle Verkäufer könnten auch ausm Modell-Katalog stammen. Die Männer sportlich athletisch, jeder über 1,90 groß. Frauen alle blond und ebenfalls wunderbar gewachsen. Am Eingang begrüßte mich sogar ein Tanzverkäufer oben ohne ...
.99$
Wir sind zurück. New York ist teuer. Aber nicht immer. Hier ein paar Empfehlungen wie man ein paar Sachen auch für mau sehen kann.
Das Museum of Modern Art (MoMA) hat jeden Freitag ab 16:00 (bis 20:00) freien Eintritt. Rechtzeitig anstellen, de Schlange geht sonst wieder ewig weit. Das Personal ist aber recht geüt und wird ganz fix mit dem 16:00-Ansturm fertig.
Das Metropolitan Museum of Art hat als Eintritt eine suggested donation 20$. Wer genau liest versteht auch, dass eigentlich um eine freiwillige Spende gebeten wird. Man wird auch für 2$ Eintritt reingelassen.
Broadway-Musicals gibts zum halben Preis bei TKTS am Duffy Square nahe Times Square. Hier werden tagesaktuell nicht verkaufte Kartenkontingente nochmal verbilligt verkauft. Die angesagten Top-Shots sind nicht dabei, aber man hat trotzdem eine reichhaltige Auswahl. Aber Vorsicht: 50%-off können immer noch 60$ betragen! Wir haben uns Spamalot (Tony-Award 2005!) ausgesucht, die Musicalversion von Monty Python's "Ritter der Kokosnuss". Die erste Hälfte war etwas langweilig da sehr stark am Film angelehnt, die zweite Hälfte hat jedoch Fahrt bekommen und mich sehr begeistert.
Wenn man ein wenig sich umschaut kann man auf verbilligte Karten für Shows jenseits des Broadways kommen. Oder an eine kostenlose Kinovorführung, so wie wir es erlebt haben. Wir waren beim ersten öffentlichen Screening des Films "My Father's Will" dabei. Die Geschichte handelt von selfmade-Millionär Ferro Olivetti, der seinem Vater am Totenbett verspricht, ein Monat im Jahr ohne seinen Namen und seine Kreditkarten sich in New York durchzuschlagen.
Was sich ganz spannend anhört war im Prinzip ein langweiliger, unglaubwürdiger, schon tausend mal gesehener Streifen über eine Liebesbeziehung, die nicht ins Kino gehört sondern ins nachmittägliche Hausfrauen-Fernsehprogramm. Wir haben jedenfalls unser bestes gegeben und anschließend in den Fragebögen ganz hart den Film zerrissen, soweit unsere Englischkenntnisse es zugelassen haben.
Das Museum of Modern Art (MoMA) hat jeden Freitag ab 16:00 (bis 20:00) freien Eintritt. Rechtzeitig anstellen, de Schlange geht sonst wieder ewig weit. Das Personal ist aber recht geüt und wird ganz fix mit dem 16:00-Ansturm fertig.
Das Metropolitan Museum of Art hat als Eintritt eine suggested donation 20$. Wer genau liest versteht auch, dass eigentlich um eine freiwillige Spende gebeten wird. Man wird auch für 2$ Eintritt reingelassen.Broadway-Musicals gibts zum halben Preis bei TKTS am Duffy Square nahe Times Square. Hier werden tagesaktuell nicht verkaufte Kartenkontingente nochmal verbilligt verkauft. Die angesagten Top-Shots sind nicht dabei, aber man hat trotzdem eine reichhaltige Auswahl. Aber Vorsicht: 50%-off können immer noch 60$ betragen! Wir haben uns Spamalot (Tony-Award 2005!) ausgesucht, die Musicalversion von Monty Python's "Ritter der Kokosnuss". Die erste Hälfte war etwas langweilig da sehr stark am Film angelehnt, die zweite Hälfte hat jedoch Fahrt bekommen und mich sehr begeistert.
Wenn man ein wenig sich umschaut kann man auf verbilligte Karten für Shows jenseits des Broadways kommen. Oder an eine kostenlose Kinovorführung, so wie wir es erlebt haben. Wir waren beim ersten öffentlichen Screening des Films "My Father's Will" dabei. Die Geschichte handelt von selfmade-Millionär Ferro Olivetti, der seinem Vater am Totenbett verspricht, ein Monat im Jahr ohne seinen Namen und seine Kreditkarten sich in New York durchzuschlagen.Was sich ganz spannend anhört war im Prinzip ein langweiliger, unglaubwürdiger, schon tausend mal gesehener Streifen über eine Liebesbeziehung, die nicht ins Kino gehört sondern ins nachmittägliche Hausfrauen-Fernsehprogramm. Wir haben jedenfalls unser bestes gegeben und anschließend in den Fragebögen ganz hart den Film zerrissen, soweit unsere Englischkenntnisse es zugelassen haben.
Abonnieren
Posts (Atom)
