Schaut mal was für geile, spacige Nuckelflaschen es gibt! Ist das nicht toll! Und die Farben erst! Links flüchtet meine Nichte grade im Eiltempo, ihre Beweggründe sind (für mich) nicht immer ganz schlüssig. (Schaut mal auf die kleinen, süßen Zehen. Montag, 28. Juli 2008
Nuckelflasche
Schaut mal was für geile, spacige Nuckelflaschen es gibt! Ist das nicht toll! Und die Farben erst! Links flüchtet meine Nichte grade im Eiltempo, ihre Beweggründe sind (für mich) nicht immer ganz schlüssig. (Schaut mal auf die kleinen, süßen Zehen. 25%
Donnerstag, 24. Juli 2008
The Dark Knight
Fünf objektiv gute Gründe, diesen Film nicht zu verpassen und mit ins Kino zu kommen:
- Dark Knight ist der Kinofilm, der das bislang beste Kinostartwochenende hingelegt hat. Tausende Amerikaner können sich nicht irren, oder? Okay, schwacher Grund ...
- Heath Ledger ist tot, und doch lebt er noch. Jedenfalls gibt es dem Kinobesuch eine besondere, düstere, sogar traurige Note, wenn dieser talentierte, aber innerlich so zerrissene junge Mann seine letzte Vorstellung gibt. Und auch nach seinem Tod berührt er uns noch von da oben herab.
- Der ganze Film wurde im IMAX-Format gedreht. Man kann ihn also in einigen speziellen Kinos sogar in einer 3D-Rundum-Vollraum-Vision sehen. Was hat man im normalen Kino davon? Eine bessere Filmqualität, da er vom hochauflösenden 65mm Material auf das 35mm-Filmformat runterkopiert wird.
- Regisseur Christopher Nolan wollte möglichst wenig computeranimierte Tricks zeigen. Bis auf wenige Ausnahmen sind fast alle Actionszenen mit echten Menschen und echten Kameras gedreht. Mehr "echt" geht in einem Blockbuster nicht mehr. Und vor der Leistung dieser Stuntmen sollte man sich verneigen. Nachmachen nicht empfohlen.
- Der Film wird vom gleichen Team gemacht wie schon Batman Begins. Mann kann sich also auf einen weiteren düsteren, realistischen Krimi-Thriller freuen, der sich weniger auf Superkräfte und Monsterschurken, stattdessen auf den ganz normalen Wahnsinn einer korrupten Gesellschaft verlässt.
- Dark Knight ist der Kinofilm, der das bislang beste Kinostartwochenende hingelegt hat. Tausende Amerikaner können sich nicht irren, oder? Okay, schwacher Grund ...
- Heath Ledger ist tot, und doch lebt er noch. Jedenfalls gibt es dem Kinobesuch eine besondere, düstere, sogar traurige Note, wenn dieser talentierte, aber innerlich so zerrissene junge Mann seine letzte Vorstellung gibt. Und auch nach seinem Tod berührt er uns noch von da oben herab.
- Der ganze Film wurde im IMAX-Format gedreht. Man kann ihn also in einigen speziellen Kinos sogar in einer 3D-Rundum-Vollraum-Vision sehen. Was hat man im normalen Kino davon? Eine bessere Filmqualität, da er vom hochauflösenden 65mm Material auf das 35mm-Filmformat runterkopiert wird.
- Regisseur Christopher Nolan wollte möglichst wenig computeranimierte Tricks zeigen. Bis auf wenige Ausnahmen sind fast alle Actionszenen mit echten Menschen und echten Kameras gedreht. Mehr "echt" geht in einem Blockbuster nicht mehr. Und vor der Leistung dieser Stuntmen sollte man sich verneigen. Nachmachen nicht empfohlen.
- Der Film wird vom gleichen Team gemacht wie schon Batman Begins. Mann kann sich also auf einen weiteren düsteren, realistischen Krimi-Thriller freuen, der sich weniger auf Superkräfte und Monsterschurken, stattdessen auf den ganz normalen Wahnsinn einer korrupten Gesellschaft verlässt.
Finally Finale!
Es ist fast nicht zu glauben! Nach einem unbeschreiblichen Martyrium von vier Jahren Grundschule, neun Jahren Gymnasium und unzähligen Studiensemestern ist es mir nun möglich zu sagen: "I hob alle Prüfungen zumindest oamal gschriem!" Ein wahnsinns Erfolg der natürlich gestern auch begossen werden hat müssen. Naja so gehn de Gang! Auf alle Fälle hob is mir ned nehmen lassen noch auf die blaue Erdschrägen vor unserer Fakultät zu steigen. Einfach war die ganze Aktion eigentlich auch nicht weil ich mich nach einer Halben noch nicht wirklich im Stande gefühlt hab den besagten Gipfel zu erstürmen. Bei Halben zwei und drei rückte aber der Gipfel immer näher um dann schließlich bei der Halben Nummer vier vollkommen meinen alpinen Fähigkeiten zum Opfer zu fallen. Leider kommt die tatsächliche Höhe nicht so im Bild raus aber um meine Leistung für einen Laien begreifbar zu machen würde ich sagen, das Teil ist mindesten 2 Meter 50 hoch.
Dienstag, 15. Juli 2008
Montag, 14. Juli 2008
not so cool: iPhone killed my Contacts
Am Freitag kam das neue iPhone 3G raus, und nein, ich steige nicht um und habe auch kein altes iPhone zu verschenken. Viel besser aber als das neue Apple-Handy an sich ist die neue Version 2.0 der Betriebssoftware. Das Update hatte leider erstmal alle meine Kontakte aus dem Speicher gelöscht. AAAAARGH!!! Hulk ZERSTÖREN!!!!
Zum Ausflippen. Wobei ich da selber schuld bin, öfter mal synchronisieren schadet nix. Nachdem ich dann am Samstag wieder den Stand von Dezember 2007 hergestellt hatte, konnte ich mich mit den wirklich neuen, coolen Dingen beschäftigen. Von jetzt an kann man fremde Anwedungen auf seinem iPhone installieren.
Und das beste und verblüffendeste was ich bisher gefunden habe ist
SHAZAM. Dieses kleine Tool macht es möglich, dass das iPhone Musik durch zuhören erkennt! Einfach nur an den Lautsprecher des Radios, der Stereoanlage, des LapTops, des Cafes ... halten. Nach ca. 15 Sekunden bekommt man eine Info über Titel, Sänger etc. Und das ganze kostenlos! Alles was ich bisher ausprobiert habe wird tadellos erkannt, selbst verrückte Dinge auf FM4. Nur bei bestimmten Free Jazz Nummern (Jazz Week-End!) hats nicht geklappt. Wenn das nicht wirklich cool ist?
Und weil wir grade beim neuen iPhone 3G waren, ein paar Neuseeländer haben ihres aufgebohrt. iPhone-Hasser kommen auf ihre Kosten. Hier kann man sehen was sie darin alles gefunden habe. Auf diesem Bild steht sogar ganz oft ein ganz bestimmter Firmenname. Alles klar?
Und noch ein letztes: Als Plug-In für den Firefox kann ich mal PicLens empfehlen. Damit werden alle Bilder einer Web-Site in einer anspruchsvollen virtuellen Galerie übersichtlich zum Durchblättern und Reinzoomen angezeigt. Als 3D-Suche sazusagen. Das ganze klappt sogar mit Filmdateien, zumindest auf der Hauptseite von PicLens. Mehr gibts auch hier zu sehen.
Zum Ausflippen. Wobei ich da selber schuld bin, öfter mal synchronisieren schadet nix. Nachdem ich dann am Samstag wieder den Stand von Dezember 2007 hergestellt hatte, konnte ich mich mit den wirklich neuen, coolen Dingen beschäftigen. Von jetzt an kann man fremde Anwedungen auf seinem iPhone installieren.
Und das beste und verblüffendeste was ich bisher gefunden habe ist
SHAZAM. Dieses kleine Tool macht es möglich, dass das iPhone Musik durch zuhören erkennt! Einfach nur an den Lautsprecher des Radios, der Stereoanlage, des LapTops, des Cafes ... halten. Nach ca. 15 Sekunden bekommt man eine Info über Titel, Sänger etc. Und das ganze kostenlos! Alles was ich bisher ausprobiert habe wird tadellos erkannt, selbst verrückte Dinge auf FM4. Nur bei bestimmten Free Jazz Nummern (Jazz Week-End!) hats nicht geklappt. Wenn das nicht wirklich cool ist?Und weil wir grade beim neuen iPhone 3G waren, ein paar Neuseeländer haben ihres aufgebohrt. iPhone-Hasser kommen auf ihre Kosten. Hier kann man sehen was sie darin alles gefunden habe. Auf diesem Bild steht sogar ganz oft ein ganz bestimmter Firmenname. Alles klar?
Und noch ein letztes: Als Plug-In für den Firefox kann ich mal PicLens empfehlen. Damit werden alle Bilder einer Web-Site in einer anspruchsvollen virtuellen Galerie übersichtlich zum Durchblättern und Reinzoomen angezeigt. Als 3D-Suche sazusagen. Das ganze klappt sogar mit Filmdateien, zumindest auf der Hauptseite von PicLens. Mehr gibts auch hier zu sehen.
Freitag, 11. Juli 2008
Rollrasen (2)
Kleiner Nachtrag zum Rollrasen. Laaangweilig. Wie alles auf der Welt, wenn man nichts draus macht. Dafür muss man schon selber was tun. Flasche Rotwein, ein paar Freunde und gute Gesprächsthemen einpacken, schon wird das was.
Die Zeit jedenfalls findet die Aktion ganz und gar nicht langweilig, in der Ausgabe vom 3.7. gabs ein großes Foto und ein bisschen Text dazu.Was eigentlich noch fehlt ist so ein richtig fertiger, heruntergekommener Club gleich neben an. Nach durchgemachter Nacht morgens um fünf Uhr zum Chillen ins Gras legen. Herrlich im Sommer.
Und im Winter? Ideal zum Rodeln und Snowboarden, wetten?
Ticket nach Berlin
Das Schlimmste was einem passieren kann, wenn man mit fünf Freunden mit dem Zug nach Berlin fahren will? Zehn Minuten vor Abfahrt feststellen, dass man das gemeinsame Ticket anscheinend doch zuhause vergessen hat.Wie kann man nur das wichtigste Dokument, das man an so einem Tag braucht, und von dem auch noch die Mitfahrer abhängig sind, wie kann man das nur zuhause vergessen? Es war tatsächlich nach dem Aufstehen das erste was ich gamcht hatte: Ticket in Tasche. Leider hab ich auch Flasche in Tasche. Flasche nicht ganz zu, Sachen nass, Ticket aus Wassertasche gerettet, und dann nach Trockenlegung liegen gelassen. Wenn es schon so losgehen würde, wie sollte der Rest dann noch werden?
Zum Glück weicht die Realität von Killer-Videospielen stark ab. In GTA4 wäre ich nur fürs zuspät kommen ... naja, lassen wir das. Die netten Mitfahrer nahmens locker und gelassen. Ein Bierchen verkürzt die Wartezeit. Mit einer Stunde Verspätung gings dann endlich los, ab ins große Abenteuer.Mit der Unterkunft hatten wir einen echten Glücksgriff gemacht. Alles schön eingerichtet (Handtücher, Bettbezüge, Wandbilder: alles orange), hell und geräumig. Das Baugerüst außen störte kaum, der Berliner arbeitet anscheinend nicht so früh. Strategisch günstig im Grenzgebiet zwischen Mitte und Prenzlauer Berg.
Wenn sechs verschiedene Leute gemeinsam aufbrechen, dann ist es eigentlich ganz natürlich, dass es total verschiedene Ansichten, Vorstellungen und Wünsche gibt. Deshalb wurde bereits recht bald der Gruppenzwang aufgebrochen, und am letzten Tag ging sogar jeder seinen eigenen Weg. Um so schöner wars dann, wenn wir uns abends alle wieder in unserer Stammkneipe zum Ratschen und Trinken getroffen haben.
Berlin hat so unendlich viel zu bieten, dass einem fast schwindlig werden kann. Die meisten Tourisachen haben wir schon abgeklappert: Potsdamer Platz, Curry-Wurst essen, Brandenburger Tor, Friedrichstraße, Kreuzberg, Prenzlauer Berg, Kulturbrauerei, KdW, Neue Nationalgalerie, Holocaust-Denkmal, Dussmann Haus der Kultur, und und und.Richtig gefährlich ist es nie geworden. Soll man vielleicht einfach mal dazu sagen. Man hört und liest ja immer jede Woche davon. Dazu waren wir einfach in den falschen (oder richtigen) Vierteln unterwegs. Sonntag nachmittag war i
ch zusammen mit Helena in Neukölln unterwegs, einem der beiden Problem-Kieze Berlins. Du fährst 20 Minuten mit der U-Bahn und bist praktisch in einer komplett anderen Stadt. Schon allein vom Straßenbild her. Echte Parallelwelten. In Prenzlauer Berg spielen beinahe schon Kinder auf der Straße, und Neukölln denkst Du da steht der Drogendealer Deines Vertrauens an der Ecke. Die meisten Leute, denen wir begegnet sind, machten auf mich den offensichtlichen Endruck, als hätten sie mindestens ein Problem, wenn nicht mehrere. Und modische Probleme meine ich damit nicht, eher schon: Probleme finanzieller Art, sprachlicher Art, familiärer Art, gesundheitlicher Art, drogentechnischer Art. Menschen vom schächeren Ende der Gesellschaft in solch einer hohen Konzentration, kein Wunder dass es hier öfter mal knallt.
An und für sich sind die Berliner aber schon sehr okay. Berliner Schnauze hatten wir auch des öfteren erlebt. So zum Beispiel die Bedienung im Weltempfaenger beim Abrechnen: "So, mit wem fang ich an? Erstmal mit Dir, Du bist ja auch am wenigsten betrunken!" Frecheit, Beleidigung. Ein anderes Beispiel (kolportiert von Mr. Smith) war der Raucher, der im Freien von Nachbarn zum Nichtrauchen aufgefordert wurde und nur mürrisch erwiderte: "Nichtraucher ist auch im Sommer drinnen!"
Letztendlich habe ich die fünf Tage in Berlin sehr genossen. Und wie eine leckere Curry-Wurst war auch dieser Genuss viel zu schnell vorbei. Das letzte Handicap war nur noch die Heimfahrt, meine guten Freunde waren mittlerweile misstrauisch genug, ob ich nicht auch noch die Rückfahrkarte versemmeln würde. Auch ein regelmäßiger Ticket-Check alle zehn Minuten ("Guck mal, iss noch da!") erweiterte das Vertrauen nicht. Hat dann doch geklappt, nur meine Lieblingsmütze, die muss mir beim letzten Ticket-Check im Bahnhof aus der Tasche gefallen sein. Um die ist's schon ein bisschen schade. Die hol ich mir vielleicht im August wieder zurück.Donnerstag, 10. Juli 2008
Weltempfängerheimat
Wo wir wirklich zuhause waren, das war der Weltempfaenger. Eine
wunderbare Kneipe mit angegliederter Pension. Wir hatten unsere Unterkunft zwar im Haus nebenan, das hielt uns aber nicht davon ab beim ersten Frühstück die Frage "Seid ihr Gäste in der Pension?" eifrig zu bejahen. Das kleine Versehen hatte sich dann beim Zahlen aber schnell aufgeklärt. Lag wohl an der Sprachbarriere.
Hier ein paar Eindrücke wie es dann so nachts da aussieht. Schnell hatten wir beschlossen, dass unsere Abendabsacker am besten hier schmecken würden. Bereits am dritten Tag wusste die Bedienung genauestens, wer von uns den spanischen Rotwein (Turbonello oder so ähnlich), das Hefeweizen und wer die Biere bekommt. Sogar die Zahl der zu erwartenden Grappe konnte sie schon bald korrekt im Voraus abschätzen. Es geht nichts über geschultes Fachpersonal.
Besonders skurril war der letzte Abend, als Punkt 1.00 die Rolläden vor den riesigen Fenstern plötzlich mit einem Knall runterfielen. Als müsste man die Schotten dicht machen und den Bunker gegen fiese Invasoren verteidigen. Leider darf ich nicht erwähnen, wie abgefahren es dann noch weitergegangen ist, denn das ganze lief am Rande der Illegalität, und ich möchte nicht dass irgendwer Schwierigkeiten bekommt.
Wer also nach Berlin fahren will, ich kann's nur empfehlen, im Weltempfaenger vorbeizuschauen! Stilvoll eingerichtet, nicht überlaufen, feines Frühstück, gute Tageskarte für abends, Gäste und Personal sehr sympathisch, und nur zehn Minuten von der Kastanienallee entfernt. Was will man mehr?
Weltempfeanger
Anklamer Straße 27
10115 Berlin
wunderbare Kneipe mit angegliederter Pension. Wir hatten unsere Unterkunft zwar im Haus nebenan, das hielt uns aber nicht davon ab beim ersten Frühstück die Frage "Seid ihr Gäste in der Pension?" eifrig zu bejahen. Das kleine Versehen hatte sich dann beim Zahlen aber schnell aufgeklärt. Lag wohl an der Sprachbarriere.Hier ein paar Eindrücke wie es dann so nachts da aussieht. Schnell hatten wir beschlossen, dass unsere Abendabsacker am besten hier schmecken würden. Bereits am dritten Tag wusste die Bedienung genauestens, wer von uns den spanischen Rotwein (Turbonello oder so ähnlich), das Hefeweizen und wer die Biere bekommt. Sogar die Zahl der zu erwartenden Grappe konnte sie schon bald korrekt im Voraus abschätzen. Es geht nichts über geschultes Fachpersonal.
Besonders skurril war der letzte Abend, als Punkt 1.00 die Rolläden vor den riesigen Fenstern plötzlich mit einem Knall runterfielen. Als müsste man die Schotten dicht machen und den Bunker gegen fiese Invasoren verteidigen. Leider darf ich nicht erwähnen, wie abgefahren es dann noch weitergegangen ist, denn das ganze lief am Rande der Illegalität, und ich möchte nicht dass irgendwer Schwierigkeiten bekommt.
Wer also nach Berlin fahren will, ich kann's nur empfehlen, im Weltempfaenger vorbeizuschauen! Stilvoll eingerichtet, nicht überlaufen, feines Frühstück, gute Tageskarte für abends, Gäste und Personal sehr sympathisch, und nur zehn Minuten von der Kastanienallee entfernt. Was will man mehr?Weltempfeanger
Anklamer Straße 27
10115 Berlin
Radiohead, wet wet wet
Der eigentliche Grund nach Berlin zu fahren war das Radiohead-Konzert am 9.7. Ziemlich weit in den Osten der Stadtmusste man fahren, um in der "Wuhlheide" dann mit geschätzten 15000 anderen die letzten Sonnenstrahlen zu erhaschen.Alles weitere was man dann erhaschte, waren mehrere kräftige Regenschauer. Und irgendwie hatte ich keine Ahnung, dass es sich um ein Open Air Konzert handelte. Oder besser: ich hatte mit zu viel Optimismus meinen Rucksack gepackt. Das macht den Rucksack leichter, aber nicht unbedingt das Leben.
Das ganze hatte jedoch keine Auswirkung auf die Konzertlaune. Die Vorband "Modeselektor" waren schnell vergessen, als die Jungs von Radiohead rauskamen. Ganze zwei Stunden spielten sie ihre besten Stücke.
Das Publik
um, also zumindest die Leute um uns rum, waren total nett. Ein Mädchen hatte aus Versehen mein gerade frisch eingetroffenes, volles Bier durch einen Stoß mit dem Fuß gekillt. Sofort ist sie los, ich konnte sie gar nicht zurückhalten und war auch gleich mit einem neuen Bierchen da. Was sie genau an der acht Meter langen Schlange gemacht hat (Gabe hatte 15 Minuten(!) zum Bierholen gebracht), keine Ahnung, da war sie vielleicht auch einfach nur nett.Noch ein Wort zu improvisiertem R
egenschutz aus Plastiktüten. Das ist wie bei einem Zelt oder Regenschirm. Irgendwo muss das Wasser ja runterlaufen. Und bevorzugt da, wo man die windige Tüte festhält, damit die Sturmböen den dünnen Schutz nicht wegblasen. Bis zum Ellenbogen ist es gekommen. Mein ewiger Dank gilt aber Mr.Smith, der mir am Nachmittag noch spontan seine Jacke für den Abend geliehen hatte. Ohne diese wär's wohl wirklich schlecht um mich bestellt gewesen.
Mittwoch, 9. Juli 2008
HULK SMASH!
Heute bin ich aus Berlin zurückgekommen, mehr dazu in anderen Einträgen. Nur das muss ich jetzt noch loswerden. Als Marvel-Comic-Anhänger bin ich heute noch in die Vorpremiere von Der unglaubliche Hulk gegangen. Während des Films beginne ich bereits mir zu überlegen, was ich denn wohlwohlendes dazu schreiben könnte. Vor etwas anspruchsvolleren Freunden schadet es nicht, seinen trashigen Handlungen intellektuellen Nährboden zu geben. Ich dachte an in etwa folgendes:Dieser Film ist mehr als eine Comic-Verfilmung! Er zeigt die verzweifelte Flucht von Bruce Banner (Edward Norton) vor dem übermächtigen Militär, seine Entfremdung und seine Furcht vor seinem inneren Selbst. Eine Parabel darüber, wie wir Menschen versuchen, urzeitliche Triebe durch zivilisatorische Errungenschaften in Zaum zu halten. Um daran zu scheitern. Und nicht zu letzt ist es die Geschichte der gescheiterten Liebe zwischen Banner und Betty Ross (Liv Tyler).All das kann ich mir sparen, denn ich will jetzt auch kein Loblied anklingen lassen oder gar jemand dazu animieren, für Hulk ins Kino zu gehen. Nicht weil der Film schlecht wäre. Nein, denn das kann ich gar nicht beurteilen. Wieso das? Tja: Ich habe gar nicht den kompletten Film gesehen! Gefühlte 20 Minuten wurden am Ende herausgeschnitten. Und zwar so dilletantisch auffällig, dass sogar eine Lobotomierter die Sprünge in Handlung und Ort bemerkt hätte. Sowas ... macht ... mich ... WÜTEND !!!
Absolut ärgerlich und nicht nachvollziehbar, weshalb der Endkampf derart "entschärft" wurde. Zwei überlebensgroße Titanen -eindeutig als nicht real zu erkennen- kloppen sich die Schädel ein und legen dabei halb Manhatten in Schutt und Asche. Klar, da gehts nicht zimperlich zu, aber kein Blut, keine Folter, kein Köpfen (soweit ichs weiß, gesehen hab ich's ja nicht), kein böses Knochenbrechen ist zu sehen oder zu erwarten. Aus welchen Gründen hat man derart brutal am Film rumoperieren müssen?
Fazit: Auch wenn Edward Nortons Schauspiel sehr sehenswert ist, abwarten bis die "Erwachsenenversion" auf DVD rauskommt. Da hat man mehr davon. Und wird nicht wütend dabei.
Nachtrag: Frei ab 12??? Welcher 12-jährige will sich den Bitte den Hulk anschauen? Die kennen den grünen Goliath doch gar nicht mehr. Frust.
Dienstag, 1. Juli 2008
Rollrasen, nicht für Fußball
Am Freitag wird die Rasenskulptur eröffnet. Ein Kunstprojekt an lokalpolitisch umstrittenen Ort, zum Anfassen und Mitmachen für jeden. Sanft rollende, saftig grüne Hügel zwischen Industrieruine und römischen Resten. Ein wenig erinnert's an das Teletubbies-Land. Wer kommt zum Picknicken mit?
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