9.00 Uhr: Aufstehen, Frühstücken. Grüße die Sonne, sie grinst zurück. Ostern, das sind Feiertage mit ganz viel Familie. Ich bügle meine besten T-Shirts, möchte mal einen guten Eindruck hinterlassen.10:00 Uhr: Habe am Samstag beim großen Osterputz alte Mix-CDs gefunden; seit 2004 gab's jeden Sommer mindestens eine. Macht supergute Laune beim Autofahren übers lichtdurchflutete Land.
11:00 Uhr: Die Familie trudelt bei meinen Eltern ein, samt Nichte und Neffe. Ich lerne: "Ostern ist besser als Weihnachten, da muss man nicht so lange brav sein." (Th., 8 Jahre) Wann war ich eigentlich das letzte mal "brav"?
13:00 Uhr: Die Kleinen suchen im Garten nach Eiern und Schokolade. Neben dem Osterhasen ist in diesem Jahr der Zwerg wieder zurückgekehrt, den wir als Kinder vor Jahren hinter der Scheune erstochen haben. Manchmal holt einem die Vergangenheit wieder ein.Meine Nichte zeigt sich vom Zombi-Zwerg aber wenig beeindruckt. Köpfe den Zwombi als alle wieder im Haus sind, um ihn zu endgültig zu erlösen. Ruhe seiner Seele - und meiner.
15:00 Uhr: Lese ein Buch im Garten und arbeite an meinem ersten Sonnenbrand im Jahr. Stehe unter Zugzwang, denn Mr. H hat an Karfreitag schon gut vorgelegt. Beneide ihn um seine Krebsfarbe.
17:00 Uhr: Abfahrt zurück nach Regensburg. Reiche Ausbeute: Osterlamm, Schinken, Schokolade, und sogar ein Marzipan-Ei! Und das alles ohne brav zu sein. Ostern ist echt einfacher als Weihnachten.


1 Kommentar:
Solltest du mal brav werden, kündige ich dir die Freundschaft.
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