Kein Wunder, die Organisatoren überlassen das wohl auch nicht ganz dem Zufall. Neben drei Slammern aus Regensburg, die sich kurz zuvor erst angemeldet hatten, waren einige Szenegrößen aus Süddeutschland angereist. Was auffällt: es tummeln sich viele Frauen auf diesen Slam-Bühnen. Zum Beispiel Frau Wortwahl aus Nürnberg, die auf ihremT-Shirt das sympathische Statement "Muffins are Friends! Not Food!" zum Besten gab.
Vielleicht ein paar Worte, worum's bei einem Poetry Slam eigentlich geht. Ein paar Mutige stellen sich nacheinander auf eine Bühne, und versuchen die Gunst des Publikums durch ihre Texte für sich zu gewinnen. Die Regeln für einen Auftritt sind einfach:
- maximal 5 Minuten sprechen
- kein Gesang (höchstens als Zitat)
- keine Utensilien, keine Instrumente, keine Hilfsmittel
- und nur eigene Texte vortragen.
Zu guter Letzt entscheidet (je nach Veranstalter) eine Jury oder das Publikum (per Applaus) wer in die Endrunde kommt und dann Sieger des Slams wird. Ausgebuht wird niemand, denn wer buht der hat von dann an sieben Jahre Pech.
Gewonnen hat den Poetry Salam gestern Harry Kienzler, und zwar mit diesen Texten über seinen Traum und seine Angst (je 5 Minuten). Schaut Euch das mal an, dann bekommt ihr auch ne Vorstellung davon, wie es da so zugeht.
Wer mehr wissen will, hier Links zu mySlam bzw. zum Programm vom 5.6.09 in Regensburg. Die Bilder sind von der Münchner Westend Kiezmeisterschaft (18.April 2009); oben Deef vor Publikum; unten Bumillo, der dort ebenfalls aufgetreten war.

2 Kommentare:
Muffins are friends. NO food? Oder doch NOT?
Also ich glaub, dass es genau so auf dem Shirt stand; aber wer weiß wo das hergestellt wurde ...
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