Donnerstag, 2. Dezember 2010

All good things...

Das ist der letzte Eintrag in diesem Blog. Die 3Raum-WG gibt es nicht mehr. Fast 10 tolle Jahre waren das, und alles hat einmal ein Ende. (Nur die Wurst hat zwei.)

Neues gibt's hier. So long, und vielen Dank für den Fisch.

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Vielleicht kommen noch ein paar Bilder, Highlights der letzten Jahre. Mal sehen.

Samstag, 12. Juni 2010

Masters of The Universe

Street Art, gesehen in der Prüfeningerstraße.


Leicht zu erkennen: Der blonde Hüne He-Man (demnächst gespielt von Hulk Hogan). Sein SM-Kumpel Skeletor ist auch dabei, der nebenbei als Makler Wohnungen in der wunderschönen Anlage im Hintergrund vertickt. Ganz rechts der nervige Orko, der bereits eine Art Zielscheibe auf der Brust trägt.

Freitag, 11. Juni 2010

Eiszeit im Juni

Ein Blick ins Innerste des Kühlschranks. Wunderbare Eiskristalle, 5cm dicke Schichten, herrlich anzusehen bei diesen Temperaturen. Und wie geht das mit dem Abtauen nochmal?

Donnerstag, 3. Juni 2010

Leise ist Sch..? ist Sch..! (Teil 2)

Am Samstag den 30. Mai zieht die Mittelbayerische Zeitung eine erste Bilanz über die "Leise ist Sch..?"-Kampagne mit dem Titel "Lärm-Kampagne erntet Kritik". Darin gesteht sich beispielsweise Hemmingway's-Gastronom wie Claudio Alexe ein: "Diese Kampagne hat wenig Erfolg." Und Helmut Knyrim von der Bürgerinitiative BIBA meint: "Die Lärmbelästigung ist unvermindert stark. Ein Umdenken der Feiernden ist nicht zu spüren."

Ich habe leider online den Text nicht gefunden, stattdessen versuche ich hier mal eine differenziertere Sicht der Dinge. Denn wie gesagt, das Spannungsfeld ist komplexer als man denken möchte.

Zum einen ist da das berechtigte Interesse der Altstadtbewohner, dass sie in Ruhe schlafen können. Schließlich ist es deren Wohnung, deren Haus, deren Lebensraum. Kann man auch verstehen, denn wer möchte schon, dass nächtens Horden Betrunkener gröhlend in den eigenen Vorgarten einfallen?

Zum anderen gibt es das - ebenfalls berechtigte - Interesse junger Leute, auszugehen, Spaß zu haben, einen draufzumachen. Das Alkohol dazugehört ist unbestritten. Wieviel und was man dann in solcher Stimmung macht ist dann die andere Frage.

Dann kommen auch noch ein paar starke finanzielle Interessen dazu, nämlich die der Regensburger Gastronomie und die der per Umsatzsteuer beteiligten Stadtverwaltung.

Zu guter letzt geht’s auch um’s Image: das Image der weltoffenen, international bekannten Studentenstadt, die natürlich mit anderen Uni- und Partymetropolen mithalten will, um attraktiv zu sein.

Und so kommt's zum Ballermann am Donaustrand.

In vielen seit Monaten geführten Streitgesprächen landet immer wieder ein Argument als erstes auf dem Tisch: „Wer in der Innenstadt lebt ist selber schuld und kann ja auch weiter rausziehen.“ Ein tolles Argument, das aber dann versagt, wenn an dort, wo man jahrelang vorher halbwegs gut pennen konnte, plötzlich im Nachbarhaus eine Diskothek eröffnet wird. Oder wenn das etablierte, gemütliche Lokal von gegenüber nach Besitzerwechsel im Voll-Power-Turbo-Disco-Modus betrieben wird.

Wer hat jetzt da dann recht?

Ein anderes Argument: „Wer großstädtisch feiern will kann ja auch in eine Großstadt ziehen.“ Dazu noch ergänzt: In größeren Städten ist es auch oft so, dass die „Partyviertel“ besser abgegrenzt sind von Einkaufs- und Wohnvierteln. Nur in kleinen Städten wie Regensburg fällt natürlich alles geographisch zusammen.

Eine Kiezbildung wie in Hamburg oder Berlin ist schlicht wegen der Größe der Kleinstadt Regensburg nicht möglich; das hätte aber den Vorteil, dass sich nicht alles auf einer handtuchgroßen Fläche von 0,4 Quadratkilometer abspielen müsste. Regensburg ist eben nicht Barcelona, London, Köln. Das einzusehen fällt manchen vielleicht schwer.

Aber der ewige Austausch der immer selben Argumente führt auch nicht weiter, außer dass sich bei den verschiedenen Lager der Blutdruck immer weiter erhöht. Was bleibt übrig?

Ordnungspolitische Maßnahmen wie:

- Sperrstundenverlängerung? Wird ein bisschen was bringen, aber nicht viel, denn ob jemand um 4 Uhr morgens oder um halb zwei wie am Spieß kreischt, ist fast egal.

- Ordner einsetzen? Auch nicht effektiv, denn die können auch nicht überall sein. Außerdem ist es ein blöder Job, vielleicht auch nicht ganz ungefährlich, und es riecht nach Orbigkeitsstaat, Bevormundung und Spaßbremse, was für das oben genannte Image schlecht wäre.

Bleibt das also ein Gordischer Knoten, der niemals gelöst werden kann? Oder gibt’s noch Ansätze, die etwas bringen? Bleibt's wirklich nur beim Wegziehen als letzte, persönliche Lösung?

Dienstag, 25. Mai 2010

Mittwoch, 19. Mai 2010

Neulich am Domplatz

Wer reitet so spät durch Sturm und Nacht,
und verschwindet gleich mit ganzer Pracht?


Der König ist umgezogen, ganz gegen seinen Willen. Wo er früher ungestört inmitten grüner Parkanlagen den Lauf des Lebens beobachten konnte, muss er jetzt Tag ein, Tag aus den steinernen Dom anstarren. Und muss den ganzen Tag still stehen, damit die Welterbe-Touristen ihn knipsen können.

Und diese wiederum fliegen alle heim nach Japan und werden erzählen vom wunderschönen Dom, der von König Ludwig erbaut wurde, und der Steinernen Brücke, die der König errichtet hat, und dem immerwährenden Reichstag, den der König aufgelöst hat.

Ein Umzug, der nicht unnötiger hätte sein können.

Neulich bei Bauhaus-Baumarkt-Parkplatz

Kein Durchkommen. Schon gar nicht, wenn zwei sich kennen und a guader Ratsch drin is.

Neulich bei XXXL-Lutz-Hiendl-Sowieso

Am Schwarzen Brett gefunden:

Verkaufen-Zettel waren wohl aus?

Wer hätte sowas nicht auch gerne?

Dienstag, 4. Mai 2010

Leise ist Sch..? ist Sch..!


Schon mal gewundert, was die kleinen schwarzen Plakate mit grün-weißem Schriftzug bedeuten sollen, die momentan an Wänden und Litfaßsäulen hängen? Ich kläre mal schnell auf: Das ist Teil der Kampagne des Aktionsbündnis Fair-Feiern. Damit soll an das Verantwortungsbewusstsein der Partygänger erinnert werden, doch nächtens in den Gassen leise zu sein, wie auch hier(MZ) und hier und nachzulesen ist. Aha.

Es wird doch kein Mensch ernsthaft glaubt, dass sich einer der nächtlichen Schreihälse oder angeschicksten Kreischtanten im Rausch diesen Spruch noch weiß? Oder was damit beabsichtigt ist? Oder ihn gar befolgen wird? Geschweige denn je davon gehört hat.

Man muss ich vorstellen, von welcher Situation wir sprechen: sonst eigentlich sicherlich ganz verantwortungsbewusste Menschen fallen betrunken, durch laute Kneipenmusik sowieso auf erhöhtem Lautstärkelevel eingepegelt, aufgedreht und in bester Partystimmung in die Gassen der Altstadt. Wie naiv muss man sein zu glauben, dass sich irgendwer daran erinnern wird, ein bisschen runterzudrehen?

Neben dem offensichtlichen Denkfehler hat diese Kampagne aber auch handwerkliche Mängel: Die Plakatierung ist nicht präsent genug. Ein etwa 60cm großes Plakat (das ist ein Miniformat!) fällt kaum auf. Und dann sind sie auch noch an so "präsenten" Stellen wie dem Alleestück zum Bahnhof oder in der Puricellistraße geklebt. Also praktisch genau dort, wo dann eh schon jeder halb zuhause ist. Da ziehen vielleicht die Bierdeckel und Buttons, die in den Kneipen verteilt sind, noch besser. Aber mal ehrlich, wer pinnt sich schon einen frommen Spruch an die Jacke?

Wenn diese Aktion also keine große Veränderung bringen wird, für wen ist dann sie dann gemacht ? Wer findet diese Kampagne denn gelungen? Im wesentlichen sind es folgende Gruppen:

  • Diverse Lokalpolitiker, denn die stehen mit Bild in der Zeitung und „tun was“, auch wenn dieses Tun nur daraus besteht, mit Bild in der Zeitung zu stehen.

  • Die Werbefirma, die diese „pfiffige Guerilla-Kampagne“ mit aus der Taufe gehoben hat, denn so was ist schießlich deren täglich Brot und bringt Geld in die Kassen, es ist deren Job.

  • Die Gastronomen, weil das ein schönes Feigenblatt ist, mit dem sie sich schmücken können und das trotzdem nicht weh tut; also umsatztechnisch gemeint ohne schmerzvolle Verluste.

  • Viele andere Leute, die nicht in der Altstadt wohnen und nur eine vage Vorstellung davon haben, wie es hier so zugeht; und denen geht’s eh gut in ihrem ruhigen Bettchen.

Also alles Leute, die diese Aktion gut finden, weil sie sie gut finden wollen oder müssen. Am echten Problem geht die Aktion vorbei, und eine effektive Änderung wird damit nicht erreicht werden. Das ganze ist also für die Katz.


Zu negativ und einseitig? Okay, ich bemühe mich demnächst um eine differenziertere Sicht der Dinge. Denn zugegeben, das Spannungsfeld ist komplexer als man denken möchte.

Aber zurück zur Kampagne. Nach dem Zitat „Die eigene Freiheit endet da wo die Freiheit des anderen beginnt“ ist der Ansatz von Fair-Feiern schon richtig. Aber das Zitat muss sich der realen Welt stellen, und da wird es schnell feststellen, dass diese sich wenig drum kümmert, wie es idealerweise aussehen sollte. Der Wind weht zu rau für manches Feigenblatt. Leider.

Dienstag, 27. April 2010

Respekt...


... ist uns're Aufgabe...

Das Motiv habe ich auf den Kofferraumdeckel eines Autos geklebt gefunden, der Aufkleber kommt von stampandshout.com. Sollte man sich anschauen, die haben noch etliche andere Motive zum Schmunzeln und Nachdenken. Leider kein Versand nach Übersee.

Sonntag, 25. April 2010

Have a nice Day!

Wenn man am Bahnhof ankommt, also aussteigt, und dann schon fast in der Stadt ist, also da rüber geht, dann grüßt einem der naheliegende Park so:

Die passenden Dealer stehen dann 10o Meter weiter.

Donnerstag, 15. April 2010

Entsorgungstipp


Im Keller stapeln sich mittlerweile einige Kisten mit alten CDs. Einen Großteil davon habe ich jetzt über Momox.de entsorgt. Die kaufen neben CDs auch gebrauchte Bücher, DVDs und Computer-& Videospiele an. Ich habe zwei Pakete zusammengestellt, zusammen 150 Euro eingenommen. Das alles für Dinge, dich seit Jahren im Keller steen und die ich nicht vermisst habe.

Ein wenig Arbeit ist natürlich gefordert (in meinem Fall circa drei Stunden), denn jeder einzelne Artikel muss über die EAN-Nummer (unter dem Strichcode) erfasst werden. Die Seite zeigt einem dann, ob der Artikel abgekauft wird und wie viel man bekommen würde.

Dann kann man immer noch entscheiden, ob man's zu dem Preis verkauft oder doch lieber behält. Bei meinen CDs war's so, dass ich die Hälfte von dem, was ich nicht loswerden wollte, in den Verkaufskorb legen konnte. Die andere Hälfte, die nicht angenommen wurde, landete dann bei Ebay als Gesamtpaket. Ich hätte die Sachen auch komplett bei Ebay und Amazon einstellen können, nur glaube ich, dass das wesentlich mehr Zeit gekostet hätte und weniger eingebracht hätte.

Bei Brand Eins gibt's auch noch einen guten Artikel zu Momox.

Rückblick in Bildern

Darth Rider
Regensburg im April 2010München im März 2010Was soll das darstellen?
Boarden in Sölden
Unser Domizil in Kölle
Karneval in Kölle
90ies im Gloria
Boarden in Sölden
Boarden in Sölden
Audi Ingolstadt
Herbst 2009
Back for Good - in Liberty City
(GTAIV - The Ballad of Gay Tony)
Deef's Multimediale Lesung
Der neue Audi

Donnerstag, 8. April 2010

Dornröschen hat ausgeschlafen


Die Sonne lockt mich aus einem fast neunmonatigen Winterschlaf, ich blicke mich um und blinzle in die Sonne.

Es ist Frühling 2010. Milde Luft umweht mich, ein blaues Band flattert, hie und da spitzen Blumen aus dem Boden, recken und strecken sich, kämpfen sich durch Dornengestrüpp, schütteln die Wintestarre ab, mühen sich nach Leibeskräften, nur der warmen, verheißungsvollen Sonne entgegen.

Weniger Blumig ausgedrückt: Der Blog ist reaktiviert.